HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs 

von Dr. Volker Schmiedel Habichtswaldklinik Kassel

... Nachschlag zur HPV-Impfung (Human Papilloma Virus) gegen Gebärmutterhalskrebs 

Nebenbei, weil es gerade zu den Impfungen passt: Vor einiger Zeit habe ich mich ja sehr  kritisch zu den HPV-Impfungen geäußert http://www.1infektionen.de/hpv-impfung/. 

Vor kurzem (ich glaube es war in der Frankfurter Rundschau vom 06.09.09) las ich eine  Übersicht mit einigen neuen „Merkwürdigkeiten“ zur HPV-Impfung: 

1. Die Impfung kostet in Deutschland knapp 500 Euro. In keinem Land der Welt ist die 

Impfung auch nur annähernd so teuer – selbst in den USA (mit dem teuersten  Gesundheitssystem der Welt), in der wohlhabenden Schweiz oder in reichen arabischen  Ländern ist die HPV-Impfung viel preiswerter. Warum hat es die (ehemalige)  Gesundheitsministerin Schmidt, die doch sonst für ein sozialistisches Gesundheitssystem  eingetreten ist, der kapitalistischen Pharmaindustrie gestattet, ausgerechnet in  Deutschland Renditen zu erzielen, wie sonst nirgendwo? Und das gilt nicht nur für  Impfstoffe, sondern für viele weitere Präparate. Wenn die deutschen Krankenkassen für  Pharmaka die üblichen durchschnittlichen Weltmarktpreise zahlen müssten, wären allein  dadurch Milliarden einzusparen. Merkwürdigerweise wird überhaupt nicht darüber  diskutiert, auch von FDP oder CDU habe ich dazu nichts vernommen. 

2. Üblicherweise wird ein Medikament dann empfohlen, wenn die Wirksamkeit belegt ist. 

Für HPV ist bisher nicht die Wirksamkeit (Verhinderung von Krebs), sondern nur die  Wirkung (Induzierung von Antikörpern gegen HPV und Verhinderung von  Krebsvorstufen) belegt. Sämtliche amerikanische gynäkologische Gesellschaften und  nationale Gesundheitsbehörden haben die HPV-Impfung aber großflächig in den Medien  und vor allen in den Schulen propagiert – und zwar ein Jahr bevor die Studien  veröffentlicht wurden, die wenigstens die Wirkung belegen. Ein Jahr bevor! Dieser  Vorgang sucht in der evidenzbasierten Medizin bisher seinesgleichen. 

3. Oder ist die Erklärung vielleicht darin zu suchen, dass eine sehr offensive Marketingfirma  mit der Werbung für die Impfung beauftragt wurde? Wenn ich sage „sehr offensiv“, dann  ist das sehr zurückhaltend gemeint. Erinnern Sie sich noch an den ersten Golfkrieg. Als  es um die Frage ging, ob die USA und andere westliche Länder in den Irak  einmarschieren sollten, gingen plötzlich Fernsehbilder um die Welt, die eine kuwaitische  Krankenschwester zeigten, die herzerweichend berichtete, brutale irakische Soldaten  hätten kuwaitische Babys aus den Brutkästen geworfen, um die Brutkästen zu stehlen.  Wir wissen nicht, ob dies das Zünglein an der Waage war, welches die Entscheidung für  die kriegerische Intervention herbeiführte. Wir wissen aber heute, dass das Ganze eine  plumpe Fälschung war. Die angebliche Krankenschwester war Angehörige eines  kuwaitischen Diplomaten in Washington. Die Werbeagentur war aber dieselbe, die heute  Werbung für die HPV-Impfung macht. Noch Fragen? 

HPV-Impfung – ein Geschäft mit der Angst? 

P.S.: Ich bin weder Sozialist noch Impfgegner. Gegen einige Krankheiten habe ich mich bzw.   meine Kinder impfen lassen. Bei manchen Impfungen habe ich aber meine Zweifel und bei   anderen sehr große Bedenken. Ich bin aber sicher, dass einige industriefreundliche,   kapitalistische Auswüchse unserer Gesellschaft nicht gut tun und glaube nicht, dass bei den   Impfempfehlungen alles nach rationalen und wissenschaftlich nachvollziehbaren Kriterien vor   sich geht. Das ist aber alles meine persönliche Meinung. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild,   aber glauben Sie nicht alles, was Ihnen die Medien oder Experten erzählen! 

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen grippefreien Winter (und   schauen Sie bitte auch einmal in den Anhang hinein, vielleicht ist das etwas für Sie oder Ihre   Angehörigen – schenken Sie sich selbst oder Ihren Lieben doch mal etwas Gesundes!       

Dr. Volker Schmiedel

Chefarzt der Inneren Abteilung 

FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin 

Naturheilverfahren, Homöopathie 

Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand). 


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Andreas Holling - Arzt für Allgemeinmedizin - Homöopathie / Maximilianstr. 15a / 48147 Münster / Tel. 0251 68663433